01.12.2009

Riesenrad in der Stadt: "Wie haben sie denn das hierhin gerollt?" fragte eine Freundin meiner Tochter.

Ansonsten 4 Std. Weihnachts- und Klamottenshopping mit beiden Kindern - war Gott sei Dank kein Horrortrip. (Man muß die Kleinen nur ordentlich bestechen!)

4 und eine halbe Stunde gearbeitet: 384 verschiedene Stildefinitionen gesammelt. Mal sehen ob ich meinen Kunden dazu überreden kann, diese zu überarbeiten, da blickt ja kein Mensch mehr durch.

Sonst nichts besonderes.

 

02.12.2008

Neue Wortkreation von M. Mittermayer: "Krötenstreichler" für Menschen, die auf ihren Autos den Aufkleber: Ich bremse auch für Tiere.
Womit wir bei dem Thema BREMSER wären.

Supermarkt - Ich stelle mich mal tatsächlich an eine Schlange, die schnell geht. Vor mir nur noch eine Kundin. Ich freu' mich.

Mittermayer: "Es kommt nicht auf die Anzahl der Bremser an, sondern auf die Qualität!"

Ich sehe mich schon am Ziel, da fällt der Frau ein Glas Pilze auf den Boden und zerspringt in viele Splitter. Die Kassiererin musste alles mit Papiertüchern aufsammeln, die Kundin stand daneben. ZEITLUPE ist schneller!

Arbeiten - einkaufen - kochen

 

03.12.2008

Schneechaos:
Mein Mann brauchte 50 Minuten um eine Strecke von 1,5 km zu fahren.

Der Bus meiner Tochter kam gar nicht erst und sie hatte 2 Std. früher aus, damit ein Lehrer rechtzeitig nach Hause fahren konnte.
Ein Lob auf das Bildungsland Hessen ;-)

Es waren auch nur 7 Schüler aus ihrer Klasse anwesend.

04.12.2008

Streit am Esstisch, ich nehme meinen Teller und esse in der Küche.

Rechnungen geschrieben, weggeschickt

Um die Heizung in unsrem Haus (zur Miete) mit Wasser auf zu füllen, müssen folgende Schritte unternommen werden:
1. Trockner von der Waschmaschine heben (dabei ist ein Fuß abgebrochen)
2. Waschmaschine vorziehen
3. Schlauch anschrauben, Hahn aufdrehen, Hahn zudrehen
4. Einen Raum daneben Druckanzeige beobachten
5. 11 Heizkörper entlüften
6. Schritt 3 und 4 wiederholen
7. Schlauch abnehmen - Sauerei aufwischen
8. Waschmaschine zurück schieben, anschließen
9. Trockner auf die Waschmaschine hieven
10. Rücken kurieren

 

05.12.2008

Nikolaus vorbereitet

Mehr blieb mir nicht im Gedächtnis.

 

06.12.2008

Ausflug nach Strasbourg mit meiner Tochter.
Wir halten auf einem französischen Autobahnparkplatz. Dort stehen zwei muschelförmige Gebilde. Meine Tochter geht hin, sieht sich das an, kommt achselzuckend zurück. "Da ist keine Toilette 'drin." Aus den Augenwinkel sehe ich ein Auto heran rauschen, das vor der Muschel anhält. Ein Mann steigt aus und zieht aus der Seite eine Tür zu. "Da ist ein Griff, den du ziehen mußt." - "Aber da ist doch kein Klo drin!" Aus der Not heraus probiert sie es doch und kommt schlotternd wieder heraus. "Das Klo kommt aus der Wand 'raus und ich hatte Angst, dass ich da nie wieder 'raus komme. Ausserdem hat es komische Geräusche gemacht." Wir fahren weiter. "Mama, da war auch noch ein zweites Becken mit Steinen drin. Waren diese Dinger Seife?" Ich grinste sie an. "War eher ein Pissoir für die Männer." - "Na was ein Glück, dass ich mir nicht die Hände gewaschen habe!"

Pattiserien, Chocolatiers - hmmm!

Ich habe endlich eine Nikolausmütze mit langem Zipfel gefunden, die trug ich auf der Rückfahrt. Meine Tochter hat sich einen dämlichen ausschauenden Kugelfisch aus Stoff und zwei "Ugly Dolls" gekauft, die sie ans Autofenster hielt. Die Leute haben darauf unterschiedlich reagiert und wir haben uns köstlich amüsiert.

 

07.12.2008

2. Advent

Advent, Advent,
Farbtube brennt.
Erst 1, dann 2,
dann 3 und 4.
Und das Ergebnis
Seht Ihr hier!

Endlich wieder Biathlon!

 

08.12.2008

Ein mit 2 Männern und zwei Frauen besetztes Auto ist heute Nacht in den Fluss gefallen.
die Männer konnten sich retten, die Frauen wurden etliche Stunden tot geborgen.
Was sagt uns das? Beweist dies nicht, dass Männer unter Einsatz ihres Lebens Frauen retten nur ein Mythos ist?

Habe auf dem Rückweg aus der Stadt eine Frau mit gepflegtem Oberlippenbart gesichtet. Sie war korpulent, aber sehr korrekt - mit konservativen Rock - gekleidet. Ist es Stolz anders zu sein? Die Pflege eines Bartes dauert bestimmt genau so lange, wie das Rasieren deselben. Hut ab!

 

09.12.2008

Die Präsentation meiner Tochter wurde mit der Note 2 belohnt!!!!!

Restliche Ration Plätzchen gebacken.

Sohn hat den Magen-Darm-Virus von meiner Tochter übernommen und langweilt sich.

Unternehmer Grupp (Trigema) spricht Tacheles in einer Talkshow.

Dummer Spruch von Bundeskanzlerin Merkel (Urteil des Verfassungsgericht zur Gesetzesänderung der Pendlerpauschale): Jetzt wird durch die Rückzahlung der Steuer 2007/08 die Konjunktur wieder angekurbelt. Der Bürger kann nun konumieren.

 

10.12.2008

Ehemann hat sich in Shanghai das Knie verdreht - Tochter in der Küche den Rücken.

Kassiererin empört sich über die angebliche Entscheidung der Regierung das Kindergeld doch nicht zu erhöhen.

Termin verpasst:
Ich sollte eigentlich heute morgen um 8 Uhr zum Anästhesiegespräch mit meinem Sohn in der Klinik sein (ich hatte kein Notiz darüber). Als ich gegen halb elf dort anrief, weil ich in Erinnerung hatte, dass so ein Gespräch noch aussteht, wurde mir mitgeteilt, dass es nur noch einen Termin eine Stunde später geben würde. Ich also rein in die Schuhe, rein in die Klasse meines Sohnes , kurze Erklärung, rein ins Auto und ab in die Klinik.

 

11.12.2008

Elektronikmarkt: Konsumterror

Autogerangel zur Weihnachtszeit:
Ein Auto stand halb auf der Spur die ich zum Abbiegen nutzen wollte, somit haben wir uns verkeilt und nur ich konnte geradeaus fahren (den langen Weg). Vor mir an der Ausfahrt dann, geht die Kofferraumhaube auf und ein Limokasten fällt auf die Strasse. - dann lieber kurz einen längeren Weg fahren! Und Gott sei Dank war die Ausfahrt zweispurig.

Buchladen: Konsumterror

Ich gab meiner Tochter ein große Rolle Geschenkpapier zum Aufbewahren. Sie gab es ihrer Freundin zum Aufbewahren. Jetzt bewahrt es der Buchladen auf (oder ein glücklicher Mensch).

 

12.12.2008

Spruch d. Tages: "Wenn die Sonne ganz tief steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten."

Rom unter Wasser. Der Tiber hat 13m Hochwasser und einige historische Brücken laufen Gefahr einzubrechen.

Mein Sohn: "Ich kann die Zukunft vorraussagen: Alle werden sterben ausser ich! Ich werde mir ein Schutzschild erfinden."

 

13.12.2008

Wissenschaftssendung im Fernsehen: "Schokolade macht nicht glücklich, nur diejenigen, die Schokolade gerne mögen."
Definitiv aber bekommt man von Schokolade keine Pickel.

Ich dachte, ich erleichtere mir den Tag: An der Tankstelle nahm ich die Hilfe eines Tankwartes in Anspruch und gab ihm Trinkgeld - an der Kasse dann, viel mein ganzes Kleingeld aus dem Portemonnaie. Habe ich zu wenig gegeben?
Um nicht in Hektik zu verfallen, beschloss ich nicht nach Mainz zu fahren, um weitere Weihnachtsgeschenke zu kaufen, ließ mich anstatt dessen allzu leicht überreden meine Tochter nach Wiesbaden zu fahren. Sind alle Mütter so?

Tränen im Kuhstall: Geburtstagsfeier bei einer Freundin im "Kuhstall" mit geliehenem Gasofen bei ca. 13° Durchschnittstemperatur.

 

14.12.2008

3. Advent

Advent, Advent ein Knödel brennt,
erst einer, dann zwei, dann drei, dann vier.
dann steht der Familienkrach vor deiner Tür!

Immer das selbe: Man gibt sich einmal Mühe und kocht etwas Besonderes, dann schmeckt es einer Hälfte gar nicht, die Hälfte von der anderen Hälfte ist es sowieso egal, was in den Magen kommt und mir ist damit die Freude am Kochen für die nächsten Wochen genommen.
Gott sei Dank gibt es Bofrost! An Heiligabend!

 

15.12.2008

Angelutschte Socken. Wie bringe ich meinen Sohn dazu Socken anzuziehen und nicht daran zu saugen? Es ist doch kein Handtuch für die Reise durch die Galaxis!

Mainz, wie es stinkt und kracht! Jedesmal wenn ich in diese Stadt mit dem Auto fahre, wird mein Urteil darin bestätigt: Rein kommt man immer. Raus wird zu einem Abenteuer und von von einem Punkt A, der z.B. im Süden liegt. zu dem Punkt B, der dann im Westen ist, braucht es eine Ewigkeit im Stau. Dabei war noch nicht einmal Berufsverkehr.

 

16.12.2008

Die letzte OP meines Sohnes: jetzt sind endlich auch die Nägel raus. Alles ist gut verlaufen.

Aufsichtsräte gehören dazu verdonnert, das Leben einfacher Leute zu leben, damit sie wissen, was sie ihnen antun, wenn sie Prämien kürzen, die Mitgrundlage der Gehaltsvereinbarungen sind. Wenn die Ziele, die damit verbunden sind nicht eingehalten können, weil unfähige Manager ihrem Job nicht gewachsen sind, ist es eine doppelte Schweinerei!!!!!!!!

 

17.12.2008

Ein Frisörbesuch tut immer gut! Und diese Kopfmassagen!
Dieses Erlebnis stellt wohl alles in den Schatten, denn sonst habe ich für heute nichts zu erzählen.

 

18.12.2008

Augenarzt. Sie sitzt mir gegenüber und starrt mir in die Augen. Sie schaut auf den Computerbildschirm und starrt mir wieder in die Augen. Sie zählt alle Fakten auf, starrt auf den Monitor. Sie versteht es nicht. Ich rede unablässig auf sie ein. Ihr Blick bleibt fragend. Sie vollzieht das Ritual erneut: Sie starrt mich an, sie schaut auf den Bildschirm, sie rezitiert die Fakten. Sie hält inne und schlägt sich mit der flachen Hand auf die Stirn. "Jetzt verstehe ich's. Sie sind nicht kurzsichtig, sondern weitsichtig! - "Ach?" sagte ich nur. Man darf mich nicht falsch verstehen, ich mag sie. Meine Augenärztin ist eine von den Kompetenten und eine aufgeschlossene, fröhliche Frau. Aber heute hatte sie wohl einen Knick in der Optik, denn sie hat es nicht mit den Plus- und Minuszeichen vor den Dioptrinzahlen auf die Reihe gebracht. Ob sie auch eine Brille braucht?

Tochter abends um 23 Uhr, ein Tag vor ihrer letzten Arbeit: "Kannst du mir bei diesem Lückentext helfen? Die Hälfte habe ich verstanden, den Rest nicht. Und ich meine mich zu erinnern, dass der Lehrer gesagt hat, dass der Test so sein wird, wie dieses Arbeitsblatt."
Na toll! Eine 30-lose-Blatt-Sammlung auf den Knien, tasten wir uns gemeinsam vor, bis sie nach einer Stunde entnervt aufgibt.

 

19.12.2008

Ferien für die Kinder: kurze Freude, danach grenzenlose Langeweile.

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie schwer bist du zu finden!
Noch schwieriger gestaltet sich die Suche nach dem Ständer jedes Jahr wieder: Ich weiß, dass er in der Garage ist. (Ich schaue in alle Ecken, Winkel, Schränke und Regale. Nichts.) Ich bin mir sicher, dass er in der Garage ist, aber ich habe alles durchsucht. Okay, dann ist er mit Sicherheit auf dem Dachboden bei den anderen Weihnachtskisten. Tap - tap - tap, die Leiter hoch und in der Hocke durch die niedrigen Balken. Nichts.
Also doch in der Garage, aber ich habe doch alles abgesucht. Entnervt hole ich den Baum ohne den Ständer mit zu nehmen.

Abends fällt mir ein, dass ich noch den Müll an die Straße stellen muss. Also in die Garage, die gelben Säcke 'raus. Was kam zum Vorschein? Der Baumständer!

Haare waschen oder nicht waschen? Eine schwierige Frage! Hält die Frisur bis morgen abend zur Party? Eher nicht. Krieg ich sie so wieder hin, dass es gut aussieht? Wohl kaum! (Meine Haare plustern sich nach dem Waschen immer so auf, dass ich aussehe, wie ein Mob) Welche Föntechnik wende ich an? Usw...
Ups - schon so spät? Die Frage hat sich geklärt: Heute kein Haarewaschen!

 

20.12.2008

Hoch die Flaschen! Eine Bekannte hat Geburtstag. Ich sehe aus wie ein Mob. Egal, Spass gemacht hat es trotzdem. Es war auch gar nicht zu anstrengend, weil mein Mann um halb eins nach Hause wollte. Da wir unseren acht jährigen Sohn dabei hatten, stimmte ich zu, ohne zu ahnen, was zuhause auf mich wartete: Meine Tochter!
Sie schaffte es mal wieder mich in eine Unterhaltung zu verstricken, von der ich mich immer schlecht lösen kann, weil ich dann ganz viel von ihrem Leben erfahre. Um drei Uhr morgens war sie endlich müde und ich durfte in mein Bett.

 

21.12.2008

Advent, Advent ,
mein Schädel brennt!
Es hämmert hier und hämmert dort,
der Schmerz, ich hoffe, ist bald fort!

SIEG! Ich habe es tatsächlich geschafft, das Bild für meine Schwiegermutter zu malen. Ich komme immer auf so blöde Ideen: Wenn ich viel zu tun habe, lade ich noch mehr auf. Es hat mich halt der Ehrgeiz gepackt. In unserer, wie auch in der Familie meines Mannes finden sich immer zwei, drei, die künstlerisch tätig sind. Seine Mutter hat das Wohn- und Esszimmer schon mit einigen Dierolf's bestückt. Nun, dachte ich, ist es an der Zeit, dass mein Werk neben den anderen glänzt. Ob es ihr gefällt oder nicht, sie muss es aufhängen!

 

22.12.2008

Weihnachtsendspurt Teil 1

Besuch bei meiner Schwester. Anstatt gemütlich mit uns zu plaudern, studierten sie die Skipisten im Atlas. Na toll!

 

23.12.2008

Weihnachtsendspurt Teil 2

Putzen, Geschenke einpacken, Baum schmücken. Es ist nicht zu fassen, mit welcher Sorgfalt achtjährige Jungs Kugeln an den Baum hängen können!

 

24.12.2008

Letzte Besorgung, Essen kochen (um der Tradition genüge zu tun: Kartoffelsalat und Würstchen), aufräumen, Kaffeetrinken, aufräumen. Endlich 18 Uhr. Mit dem ersten Glockenschlag wollte ich die Bescherung einleiten, als ich merkte, dass diese schon zehn Minuten früher zur Messe riefen. Egal. Geschenke! Alle freuten sich nur ich geriet aus der Fassung und heulte: Mein Mann erfüllte mir einen Herzenswunsch - einen Gutschein für eine Reise!

Abendessen und dann - wie im Bilderbuch: ein jeder saß in seinem Zimmer und beschäftigte sich mit seinen Geschenken.

 

25.12.2008

Abmarsch zur Rundreise! Pünktlich um 9 Uhr in der Früh.

Die andere Hälfte der Familie meines Mannes hat abgesagt, wegen Grippe. Naja, dann bringe ich sie eben mit.

 

26.12.2008

Nächste Station: Kassel. Hier habe ich die Viren auch großzügig verteilt!

Mein erstes Geschenk, dass ich nun doppelt habe.

Manchmal erstaunt mich meine Schwester.

 

27.12.2008

DVD's bis die Augen eckig werden.

Alle Jahre wieder: Krieg zwischen Israel und Palästina flammt, wie jedes Jahr in der Weihnachtszei,t wieder auf.

 

28.12.2008

So schnell vergehen die Tage, wenn man nichts anderes tut als Filme zu gucken.

 

29.12.2008

Endlich Besserung in Sicht!

 

30.12.2008

Black out

 

31.12.2008

Von wegen gesund! Morgens raffte mich Montezumas Rache dahin. Also wieder eine Hoch auf die Glotze!

21.30 Uhr es ging besser, aber an Sekt war nicht zu denken. Schnaps - Schnaps versprach keinen neuerlichen Schaden zu zufügen. Den genauen Zeitpunkt habe ich um ein paar Sekunden verpasst. Meine Jungs gingen fünf Minuten vor Mitternacht auf die Straße, um Vorbereitungen zu treffen. Ich wollte mich gemütlich anziehen und dann mit den auf der Terrasse kalt gestellten Wodgagläsern nachkommen. 15 Sekunden zu spät.

Egal, wir schossen alles in die Luft, was wir finden konnten, einschließlich dass, was wir im letzten Jahr versteckt und nicht dran gedacht haben.

Mein Sohn beteuerte, dass er nicht müde wäre. Eine viertel Stunde später war er verschwunden. Als ich ihn suchte, fand ich ihn friedlich schlummernd in seinem Bett. Das war noch nie passiert.